SMARTER TOGETHER

SMARTER TOGETHER

Smarter Together – Gemeinsam an der Zukunft bauen: Die EU-Kommission hat München zusammen mit Lyon und Wien ausgewählt, um richtungsweisende Smart City Lösungen zu erproben. Das passiert im Projektgebiet Neuaubing-Westkreuz/Freiham mit seinen rund 30.000 Einwohnern.

Unter dem Dach von SMARTER TOGETHER kooperiert die Stadt München mit elf Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Bis 2021 wird sie insgesamt rund 20 Millionen Euro investieren, von denen 6,85 Millionen Euro aus der EU kommen. Die Vision: mit Hilfe neuester Technologie und intelligent genutzter Daten Antworten auf die Zukunftsfragen der Stadtentwicklung zu finden.

Intelligente Datenlösungen – Smart Data – sind das Rückgrat jeder Smart City-Strategie. Diese Website als „Transparency Dashboard“ ist eine freiwillige Einrichtung von Smarter Together München, die im Sinne der Transparenz Informationen über die Erhebung und Verwendung von Daten im Projekt für Bürger bereitstellt.

Mehr zum Projekt finden Sie unter www.smarter-together.de oder unter www.smarter-together.eu

Bei Fragen zu den einzelnen Themen wenden Sie sich bitte an smarter-together@muenchen.de

Im Rahmen von Smarter Together wird auch die beliebte München App zur München SmartCity App: Info und Download

Die aktualisierte Version für iOS-Betriebssysteme kann auch direkt über diesen Link heruntergeladen werden:

Eine aktualisierte Version für Android-Betriebssysteme kann auch direkt über diesen Link heruntergeladen werden:

 

PROJEKTBESCHREIBUNG

Ziel von Smarter Together München ist es, die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern, die Energieeffizienz von Wohnraum zu steigern und vernetzte Mobilitätsangebote zu schaffen. Diese Innovationen sollen – nach dem Testlauf im Projektgebiet – sowohl in weiteren Stadtteilen Münchens als auch in anderen europäischen Städten umgesetzt werden.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Projektgebiets nehmen in einem breit aufgestellten Ko-Gestaltungsprozess unmittelbar Einfluss auf die Maßnahmen. In Workshops sollen alltagstaugliche Anwendungen entstehen, die sich am Bedarf der Bürger orientieren und ihre Lebensqualität verbessern. Neben der energetischen Sanierung von Wohnanlagen werden im Rahmen von Smarter Together unter anderem intelligente Lichtmasten, multimodale Mobilitätsangebote und Quartiersboxen geschaffen sowie eine eigene SmartCity App, die alle Dienste im Quartier intelligent verknüpft.

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PROJEKTZIELE

Mit Hilfe modernster Technologie und der intelligenten Nutzung von Daten soll der Verbrauch fossiler Brennstoffe in Neuaubing-Westkreuz / Freiham gesenkt und die Lebensqualität der Bewohner verbessert werden. Die magische Zahl für diesen Bezirk ist “20”: In Neuaubing-Westkreuz / Freiham will Smarter Together die CO2-Emissionen um mehr als 20% senken, die Nutzung erneuerbarer Energien auf über 20% steigern und die Energieeffizienz um mehr als 20% steigern. Bis 2050 strebt München in Neuaubing-Westkreuz / Freiham CO2-Neutralität an.

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ENERGIE

ENERGIE

Energie ist neben Mobilität und Technologie eines der zentralen Handlungsfelder von Smarter Together. Die Projektpartner treiben die energetische Sanierung von Wohngebäuden auf Neubaustandard voran, wobei sie den Eigentümerinnen und Eigentümern fachliche Unterstützung anbieten. Außerdem soll sich der Anteil erneuerbarer Energien in der Wärme- und Stromversorgung steigern.

Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer erhalten eine umfassende bauliche, technische und energetische Analyse ihrer Immobilien und darauf basierende Modernisierungsvorschläge.  Diese berücksichtigen die neuesten Technologien und innovative Finanzierungskonzepte. Es ist geplant, mit Hilfe der verfügbaren Förderungen,  42.000 Quadratmeter Wohnfläche auf einen anspruchsvollen Energiestandard zu heben. „Smart Home“ Elemente bieten eine weitere Möglichkeit, um gesunde und komfortablen Wohnverhältnisse herzustellen Über eine App erhalten Nutzerinnen und Nutzer zusätzliche  Hinweise, wie sie Energie sparen ohne Komfort einzubüßen und so ein echtes „Wohlfühlklima“ schaffen können.

Smarter Together setzt verstärkt auf regenerative Energien: Im Projektgebiet soll Fernwärme aus dem Geothermie-Heizwerk in Freiham zur Wärmeversorgung beitragen. Solarstrom soll über dezentrale Photovoltaik-Module auf den Wohngebäuden nutzbar werden. Überschüssige Energie kann dabei über den Batteriespeicher in das so genannte Virtuelle Kraftwerk der Stadtwerke München (SWM) eingespeist werden. Das Virtuelle Kraftwerk ermöglicht die Vernetzung vieler Erzeugungsanlagen und trägt zur Stabilisierung überregionaler Netze durch „intelligentes Lastenmanagement“ bei.

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SMART HOME DATA

SMART HOME DATA

MOBILITÄT

MOBILITÄT

Smarter Together München verfolgt nachhaltige Ziele. Deshalb setzen die Landeshauptstadt München und ihre Partner mehrere E-Mobilitäts-Projekte auf. Die Stadtwerke München GmbH und Münchner Verkehrsgesellschaft mbH koordinieren die Schlüssel-Maßnahmen.

Im Projekt werden acht E-Mobilitätsstationen entstehen, um die bestehende Infrastruktur öffentlicher Verkehrsmittel im Projektgebiet zu ergänzen. Genau darin sieht die Landeshauptstadt München das größte Potenzial, Mobilitätsverhalten auf lange Sicht zu ändern. An den E-Mobilitätsstationen werden die Anwohnerinnen und Anwohner folgende Angebote finden:

  • E-Carsharing-Fahrzeuge von STATTAUTO München
  • Öffentliches Mietrad-System “MVG Rad”
  • MVG eRäder (Elektrofahrräder)
  • MVG eTrikes (lastenfähige E-Dreiräder)
  • Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge
  • Informationsstelen

Die ersten vier Stationen werden im Sommer 2018 in Betrieb gehen, die restlichen Stationen folgen sukzessive bis Januar 2019.

Zusätzlich werden an zwei E-Mobilitätsstationen Quartiersboxen mit Raumtemperatur-, Kühl- und Tiefkühlmodulen integriert. Der Zugang wird über die München SmartCity App möglich sein. Quartiersboxen eignen sich um online bestellte Waren abzuholen und Gegenstände aufzubewahren oder mit anderen Bürgern zu teilen. Die Quartiersboxen stehen rund um die Uhr sieben Tage die Woche zur Verfügung.

Der Zugang wird auf einem integrierten Identitätsmanagement- und Autorisierungs-Service basieren. Zahlungen werden über einen geschützten Bereich abgewickelt.

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Mobilitätsstationen

Quartiersboxen

INTELLIGENTE LICHTMASTEN

INTELLIGENTE LICHTMASTEN

Lichtmasten können nicht nur Licht spenden, sondern über Sensoren Daten aus der Umgebung sammeln und nicht zuletzt M-WLAN zur Verfügung stellen. Der Einsatz innovativer Sensorik wird im Projektgebiet erprobt. Im Oktober 2017 hat die Landeshauptstadt München den ersten von zwei geplanten  Innovationswettbewerben für Startups und Entwickler-Teams ausgerufen. Gesucht wurden im ersten sogenannten open call Konzepte für innovative Zusatzfunktionen der Lichtmasten. Der Schwerpunkt lag auf Ideen für das Sammeln und Nutzen von Umgebungsdaten (Umwelt- und Klimadaten, Schad- und Reizstoffe). Aus dem sogenannten Open Call gingen das Münchener Start-up Hawa Dawa und das finnische Unternehmen Vaisala als Sieger hervor. Mit diesen Unternehmen arbeitet die Landeshauptstadt nun bei Smarter Together zusammen.

In Summe stehen circa 60 intelligente Lichtmasten in mehreren Straßen im Projektgebiet Neuaubing-Westkreuz:

Limesstraße, Bodenseestraße, Wiesentfelserstraße, Freiham Nord-Grünfinger (öffentlicher Park).

Die Lichtmasten können dabei unterschiedliche Funktionalitäten aufweisen, die im Rahmen des Projekts getestet sollen: Die eingesetzten Sensoren ermöglichen die Messung von lokaler Luftqualität und Umweltbedingungen, an einigen ausgezeichneten Lichtmasten werden zudem Hot Spots für kostenloses M-WLAN installiert. Die Installation und die Inbetriebnahme der oben genannten sensorbasierten Lösungen erfolgten im zweiten Quartal 2018. Die gemessenen Wetter- und Umweltdaten sind über die München Smart City App abrufbar. Die Visualisierung und Anzeige erfolgt über die digitale Karte der München SmartCity App, sobald im Projektgebiet Neuaubing-Westkreuz ein intelligenter Lichtmast aufgerufen wird.

Generell handelt es sich bei den Messungen nicht um präzise Referenzmessungen, sondern nur um Werte mit bis dato unbekannter Genauigkeit. Untersuchungen des Landesamts Baden-Württemberg haben gezeigt, dass bei der Verwendung von derartigen nicht-zertifizierten Sensoren Messwerte angezeigt werden können, die bis zu 5-fach über den reellen Werten liegen. Die Messgenauigkeit der Sensoren und zukünftige Einsatzszenarien im Umfeld der Stadtplanung werden deshalb im Rahmen des Projekts untersucht.

Die erhobenen Messwerte können nicht mit den nach 39. BlmSchV gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten, wie beispielsweise den Jahresmittelwerten für Stickstoffdioxid, verglichen werden. Diese beziehen sich ausschließlich auf Mittelwerte aus Langzeitmessungen, die sehr genauen qualitativen Vorgaben entsprechen müssen. Die verwendeten Sensoren entsprechen diesen Vorgaben nicht.

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Klima- und Umweltdaten

Klima- und Umweltdaten

Zukünftige Anwendungen

DATENNUTZUNG

DATENNUTZUNG

Das Transparency Dashboard hat zum Ziel, interessierten Bürgerinnen und Bürgern transparent darzustellen, welche Daten im Rahmen des Projekts erhoben und wie diese verarbeitet werden. Es ist das Schaufenster in die Smart Data Plattform München und zeigt auf, welche Datenquellen integriert werden, welche datenschutzrechtlichen Maßnahmen zur Anwendung kommen und für welche Anwendungsfälle bestimmte Daten genutzt werden.

Darüber hinaus zeigt das Transparency Dashboard:

  • welche Daten der Plattform öffentlich zur Verfügung stehen
  • wie die Daten genutzt werden können
  • wie sie gegebenenfalls über eine Schnittstelle der Smart Data Plattform abgerufen werden können.

Mehr zum Projekt finden Sie unter www.smarter-together.de

Bei Fragen zu den einzelnen Themen wenden Sie sich bitte an
smarter-together@muenchen.de

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Erläuterungen zur Datenklassifizierung

Die detaillierte Klassifizierung der einzelnen Datensätze erfolgt jeweils in enger Abstimmung mit den Datenlieferanten und bezieht sich im Projekt Smarter Together auf die folgenden Schwerpunktthemen:

  • Integrität und Datenschutz,
  • Datenverarbeitung und -analyse
  • Weitergabe und Bereitstellung der Daten
  • Speicherung und Löschung der Daten.

Innerhalb dieser Kategorien muss der Datenlieferant im Rahmen der aktuellen gesetzlichen Vorschriften im Detail bestimmen, wie beispielsweise seine Daten in der Smart Data Plattform verwertet  und an wen diese Daten weitergegeben werden dürfen.

Datenkatalog

Dieser Teil des Projekts ist derzeit noch im Aufbau.